Elternbereich

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Liebe Eltern,

zuerst die Ansage zum neuen Jahr:

In der Hoffnung, dass wir die nächsten drei Monate gut zusammen über die Bühne bringen, wünsche ich Ihnen alles Gute.

Ja, dass glaube ich. Das wir uns noch mächtig ins Zeug legen müssen.Nicht ich gegen einzelne Personen beliebiger Benennung, nicht Sie gegen blöde Pandemieeinschränkungen, nicht die armen Freunde ,die uns mit Weihnachtsgewicht noch gar nicht getroffen haben.

Wir haben es mit einer Pandemie zu tun. Und diese wird unseren Alltag noch eine Zeit bestimmen.

Dafür wünsche ich uns allen Hoffnung, Glück, Kreativität und Disziplin. Und ich äußere ausdrücklich den Wunsch, dass wir am Lock Down 2020 anknüpfen , um „gemeinsam“ durch diese Zeit zu kommen.

Dazu gehört für uns ein großer Planungsaufwand: aus diesem Grund benennen Sie Donnerstags in der Zeit von 9-12:30 Uhr Ihren Betreuungsbedarf für die kommende Woche.Auch die, welche bereits das Angebot wahrgenommen haben, rufen bitte an. Denn möglich machen heißt möglich machen:dass zu Hause bleiben.

Und wir planen eine Woche vorher den Mittagstisch.

Wie auch den Personaleinsatz, den wir aktuell mal wieder nicht variieren können. Jegliches Handeln immer unter dem Aspekt der Minimierung von Kontakten. Der Appell ist lauter geworden : wer es möglich machen kann, lasse bitte die Kinder zu Hause.

Wir haben aktuell heute die Re- Zertifikaten zum Familienzentrum NRW abgeschlossen. Das sind ca. 300 Seiten Lage – Beschreibung . Nun noch einpacken und weg. Mit dieser Entlastung ist unser Kopf wieder frei, um Ihnen , die zu Hause bleiben, unsere größtmögliche Unterstützung zu bieten. Die Morgenkreise per zoom sind ein kleiner Start. Weiteres folgt.

Besonders ermutigen möchte ich die Vorschulkinder!

Bitte malt mir in den nächsten vierzehn Tagen ein Bild eurer Wunsch- Schultüte. Welche Farbe soll diese haben, und vor allem: was für ein Motiv? Ihr könnt euch erst einmal wünschen was euch gefällt. Sollte ich irgendetwas nicht tun Können, melde ich mich.

So ähnlich ist es auch mit Ihnen, liebe Eltern. Wobei das Ende diesmal der Anfang ist.Ich weiß, dass ich eins nicht tun kann: das Virus vernichten. Und ich weiss auch, was ich nicht tun will: mich auf endlose Meinungsbilder zu diesem Thema einlassen. Ich bin 63 , gehöre gleich mehrfach zu einer Risikogruppe. Seit März versuche ich mit aller Kraft, mit meinem Team und mit Ihnen in dieser speziellen Situation durch zu kommen. Da kann ich mir Energieverschwendung nicht erlauben.

Aber dann ist es wie bei den Kindern.Sie können sich jederzeit telefonisch bei uns, bei mir melden. Wir werden ein Zeitfenster finden um Ihnen Gehör zu schenken. Für alles andere neben dem Gemecker. Für den Austausch über die Schwierigkeiten, den Ängsten, der Verzweiflung und der Belastung.Um den Blick in die Hoffnung zu bringen. Dafür wollen wir da sein.

Petra Decking