Sprachförderung

 

„Ich will bei euch wohnen. Ihr sollt zu Hause sein.
Das Leben wird sich lohnen, wenn wir zusammen wohnen.
Es wird ein Segen sein.“ Text: Fritz Baltruweit 
Sprachförderung ist ein umfassendes Thema. 
Ab Sommer 2017 arbeiten die Heilpädagoginnen Jenny Grygowsky und
Sonja Hüser-Schrage gemeinsam in einem Projekt.
Von Montag bis Freitag werden Sie in der Spielgruppe der evangelischen Kirchengemeinde Herten-Disteln von 14:00-16:15 Uhr zehn Kindern mit aus Fluchtländern eine Möglichkeit schaffen, spielerisch mit der deutschen Sprache vertraut zu werden.
Ein bemerkenswert gutes Projekt!
Denn:

Kinder sind neugierig und haben meist ein großes Interesse an der Entdeckung ihrer Umwelt.

Bereits zu Beginn ihres Lebens sind sie kommunikativ und treten auf vielfältige Weise mit ihren Bezugspersonen in Kontakt. Zu Beginn gestaltet sich dieser Dialog lautlich und non – verbal, dann durchläuft das Kind verschiedene Entwicklungsprozesse und entwickelt „Sprache“. Am Sprachbaum lässt sich die Entwicklung von Sprache erkennen.

Die Mitarbeiterinnen haben Kenntnis darüber, dass es in der Erzieherin – Kind – Beziehung auf eine Kommunikationsstruktur ankommt, die den Kindern Sensitivität, Akzeptanz und Wärme vermittelt. Sie wissen, dass das Sprachverständnis und der Sprachgebrauch eng im Kontext, Handlung und Person verknüpft ist, dass sich spezifische Verhaltensweisen von Erwachsenen auf die Sprachentwicklung von Kindern auswirken. So richten wir unser Verhalten danach aus. Wir hören mit Interessen und Aufmerksamkeit zu, wir begleiten unsere eigenen Handlungen sowie die Handlungen mit Sprache, bieten Gelegenheiten zum sprachlichen Verarbeitung von Erfahrungen und Erlebnissen. Die Erzieherinnen sind um Echtheit bemüht, Stimme, Gesten und Mimik sollen übereinstimmen. Bei Verständigungsproblemen und Ausdrucksnot helfen wir und sehen uns als Vorbilder in der sprachlichen Auseinandersetzung.

A: Bisc

B: HLL

C: Entenland

D: Zahlenland

E: Sprachförderkonzept der Stadt Herten

 

Entwicklung von Sprache erkennen.