Religionspädagogik

Religionspädagogik beginnt vom Kind aus.

Werte wie Vertrauen, Vergebung, Freiheit, Glück und Liebe bestimmen den gelebten Alltag im Familienzentrum und die Begegnung mit dem Kind als Individuum. Diese Beziehung spricht und lebt mit der Würde des Lebens, die von Gott verliehen wurde. Religionspädagogik zeichnet sich durch Qualität, nicht durch quantitative Aktionen in der Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde aus. Dienst, Zeugnis, Gemeinschaft und Feier sind die Grunddimensionen der Kirche. Das gemeinsame Gestalten dieser Dimension eröffnet ein gemeinsames Handeln von Kirche, Gemeinde und Kindertageseinrichtung.

Religionspädagogik erfordert die Wertschätzung und Würde von Kindern, die Erfahrung das sie geliebt und verstanden, angenommen und getragen werden. Kinder fragen nicht nur nach den sichtbaren Dingen, sondern durchaus auch nach den nicht sichtbaren. Vertrauen und Angst, Annahme und Abgewiesenwerden, Freude und Traurigkeit begleiten Kinder vom ersten Lebenstag an. Religionspädagogik beinhaltet das gedankenspielerische Einordnen und Zulassen kindlicher Erfahrungen und Fragen nach dem Woher und Wohin und dem Sinn. Es gilt, die kindlichen Gottesbilder ernst zu nehmen, so dass sie ihre Vorstellungen entfalten und weiterentwickeln können. Glaube braucht einen Ort. Im erzählen, hören und erleben biblischer Geschichten und Lieder erleben Kinder sich in einer Glaubensgemeinschaft und finden Denkanstöße und Orientierung für eigenen, religiöse Dimensionen. Dieser Ansatz setzt sich in dem “Willkommen der Tauffamilien”, im Kindergottesdienst am ersten Sonntag im Monat und im gemeinsamen Feiern der Gottesdienste und Feste im Jahresablauf weiter fort.